Monat: April 2020

Hilft Yoga in Krisenzeiten?

Als wir erfahren hatten, dass Schulen, Kitas und andere öffentliche Einrichtungen in den kommenden fünf plus Wochen schliessen würden, legte ich zunächst mal Yogamatten in der Wohnung aus. Für jedes Familienmitglied eine. Meine Kinder sind noch klein. Es ist nicht so, dass sie täglich Sonnengrüße üben. Ich hatte einfach das Gefühl, dass uns Yoga in den nächsten Wochen ein wenig Halt geben würde.  

Ich habe mir Routinen aus der Kita abgeguckt und mache morgens einen Singkreis. Hinterher geht es meistens mal kurz auf die Yogamatte. Dabei darf es ruhig wild und albern zugehen. Wenn ich im Herabschauenden Hund oder der Schiefen Ebene stehe, klettern die Kinder auf meinen Rücken. Egal. Mir geht es gar nicht darum, dass meine Kinder Yoga machen, sondern einerseits sehr eigennützig darum, dass ich auf der Matte ein kleines bisschen Spannung abbauen kann, wenn ich mich bewege oder dehne und andererseits will ich meinen Kindern von klein auf  vermitteln, dass die Yogamatte ein Zufluchtsort sein kann. Oder darf. Je nachdem wie sie das eben sehen. Für meine eineinhalbjährige Tochter bedeutet Yoga eine Körperhaltung wie den Herabschauenden Hund einzunehmen. Das findet sie lustig und mehr und mehr gelingt es mir gemeinsam mit den Kindern auf der Matte zu stehen. Oft machen sie einfach das, was sie unter Yoga verstehen, während ich in verschiedene Körperhaltungen gehe und das seeeeehr genieße.

Yoga in Kiel oder Kalifornien?

Meine eigene Yogapraxis ist während diesen Wochen wieder wichtiger geworden. Was ich aber besonders schön finde, ich kann mit meinen früheren Kollegen aus Santa Barbara üben. Wie viele andere, streamt das Studio, in dem ich einige meiner Ausbildungen machte, gerade live. Was mir am Üben mit den ehemaligen Kollegen so gefällt, ist einerseits, dass wir nun wieder zeitgleich auf der Matte stehen – trotz Zeitunterschied. Ich sehe, wie viele andere gerade mitmachen. Meistens sind es über 100 Teilnehmende. Die Westküste der USA ist verdammt weit weg aber auch da sitzen die Menschen gerade zuhause. Wann waren wir alle schon mal so miteinander verbunden? Ich weiß, dass es manchen weniger gut geht als anderen. Dass wir nicht wirklich überall auf der Welt miteinander verglichen werden können, weil wir ganz unterschiedliche Bedingungen in dieser Situation vorfinden und deswegen auch nicht alle im viel zitierten „selben Boot“ sitzen. Dennoch finde ich – bringt diese ganze Geschichte mit sich, wieder mehr an die anderen zu denken, diejenigen, die eben woanders auf dieser Erde leben.

Vielleicht hört sich das jetzt blöd an, aber Panik habe ich kaum in diesen Wochen verspürt. Und ich will nicht behaupten, dass das daran liegt, dass ich ein durch und durch ausgeglichene Yogalehrerin bin. Das stimmt nämlich nicht. Ich bin mir nur irgendwie im Moment ziemlich sicher, dass Panik gar nichts bringt. Ich mache mir Sorgen um die Gesundheit meiner Eltern und frage mich, ob ich sie wiedersehen darf – uns trennen knapp 800 Kilometer. Ich bin glücklicherweise – und das schätze ich natürlich ungemein – in einer finanziell „noch“ abgesicherten Situation. Für mich ist Arbeiten momentan tatsächlich ziemlich schwierig, weil ich nahezu rund um die Uhr mit meinen Kindern beschäftigt bin. Ein Buchprojekt sitzt mir im Nacken. Dieser Blog wartete schon so lange darauf, mit Leben gefüllt zu werden. Nun dauert es eben noch länger. Zu meinen wichtigsten Kunden zählt ein Tourismusverband, der natürlich in der aktuellen Situation noch nicht einmal weiß, ob so etwas wie eine touristische Saison in diesem Jahr überhaupt stattfinden wird. Aber ich bin gerade mit einem Urvertrauen ausgestattet, dass sehr wohltuend ist.

Ich liebe die Gelassenheit​

Gerade jetzt sind andere Dinge wichtiger. Ich fürchte mich nicht davor, dass man mir alle Freiheiten nimmt, mit denen ich – selbstverständlich – aufgewachsen bin. Ich sehe es eher so, dass ich nun dafür verantwortlich sein kann, Leben zu erhalten. Dass immer wieder darüber diskutiert wird, ob die getroffenen Maßnahmen Sinn machen oder nicht, verstehe ich, aber für mich bedeutet Yogaphilosophie auch: Wahrheiten gibt es immer viele. Und meine Wahrheit muss nicht deine sein. Für mich steht Gesundheit aber über allem. In der aktuellen Sonderausgabe von GEO gibt es ein spannendes Interview mit der Neurowissenschaftlerin Britta Hölzel: „Den Dingen gegenüber, die ich nicht verändern kann, gilt es Gleichmut und Gelassenheit zu bewahren und nicht in den Widerstand oder ins Beharren zu verfallen. Das bedeutet nicht, dass ich passiv werde und alles hinnehme. Sondern vielmehr, dass ich meine Energie auf das richte, was mir wichtig ist und was ich auch verändern kann,“ sagt sie. 

Neue Energie

Ich bin mir sehr bewusst, dass meine Kindern diese Krise nicht in besonderer Erinnerung behalten werden, so lange ich ihnen ein gut gelaunter Anker bin, viel Zeit mit ihnen verbringe und mit ihnen über all ihre Gefühle rede. Ich könnte mich jetzt hinstellen, und behaupten, es läge an Yoga, dass ich so entspannt durch die Gegend laufe und die ersten vier Wochen der Quarantäne absolut reibungslos überstanden habe. Aber ich weiß nicht, woran es liegt. Ich weiß aber jetzt etwas, was mir vor Corona-Zeiten nicht bewusst war. Dass ich gerne und viel Zeit mit meinen Kindern verbringe und dafür in den letzten fünf Jahren auf Erfolg im Job verzichtet habe, ist gar nicht so doof. Ich habe oft mit mir gehadert, warum ausgerechnet ich in meiner neuen Rolle als Mama so wenig anderes hinzukriegen scheine. Zwei Kinder, fünf Umzüge, zwei Kontinente, ein Buch, – es war ja gar nicht nichts. Aber irgendwie halt doch weniger als ich von mir selbst erwartet habe. Diese Webseite beispielsweise, die wollte ich schon so lange in Angriff nehmen. Blieb immer liegen. Das Gute daran ist aber: In den letzten Wochen war ich nicht einmal einem Nervenzusammenbruch nahe, weil ich mich rund um die Uhr mit meinen Kindern beschäftigen musste. Stattdessen ist da plötzlich eine neue Energie. Fragt mich nicht, woher sie kommt. Vielleicht ist es die Energie, die ich sonst in sinnvolle Berührungen meiner Yogaschüler stecke, vielleicht die Energie, die ich im Fitnessstudio an der Langhantel-Stange verschwendet habe? Vielleicht liegt es daran, dass ich nur noch beim Biobauern kaufe, weil ich keine Lust mehr auf Supermärkte habe – schon lange übrigens nicht mehr aber seit Corona noch viel weniger. Obwohl ich nicht zu denen zähle, die während der Corona-Pandemie plötzlich mehr Zeit hatten, sitze ich jetzt abends oft noch stundenlang am Schreibtisch.

Angst habe ich nur dann, wenn ich zu viele Nachrichten gesehen habe und mein Melatonin-Ausstoß hoch ist – also falls ich nachts wachliege. Das hat dann aber nicht unbedingt wirklich etwas mit Corona zu tun. Yoga tut mir vor allem gut, weil ich Spannungen abbauen kann, wenn ich mich auf der Matte bewege. Meine Muskeln zu spüren, macht mich glücklich. Atmen erdet mich. Ich will gar nicht sagen, dass Corona Tolles hinbekommen hat – ich hätte auch gut und gerne darauf verzichten können. Aber auf einmal sind die kleinen Dinge im Leben wieder wichtiger. Meinen Kaffee am Morgen mit geschäumter Hafermilch geniesse ich noch bewusster als zu Vor-Corona-Zeiten. Das Frühstück ist meistens was Besonderes. Extra-lang gekochtes Porridge mit Kokosmilch oder Espresso-Dattel-Mandelmus-Mischung oder selbstgemachte Rharbaberkompott. Ich bin nicht froh, dass es Corona gibt, aber ich fokussiere mich auf die positiven Seiten. Ich nehme die kleinen Dinge wieder bewusster wahr. Vielleicht wird Familie wieder wichtiger. Vielleicht atmet die Umwelt gerade auf. Vielleicht gibt es ja irgendwo Biologen, die so etwas messen. Es würde mich interessieren. Das wäre doch wenigstens ein schöner Nebeneffekt. #stayhome #staysafe

Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung für Das Magazin GEO.

Meditation – so gelingt das

Auf dem Blog ohhhmhhh habe ich diesen Text gelesen:  „Nu hört doch mal auf“ hieß der. Und „wir zeigen der Morgenroutine den Mittelfinger“. Der Text kam gerade recht. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine noch nicht ganz einjährige Tochter und eine Dreijährige. Ich hatte aber auch den Eindruck, unbedingt meditieren zu müssen, um alles zu schaffen, was ich so schaffen will, um meine „Yogapraxis“ auf die richtige Ebene zu bringen und überhaupt wollte ich ja auch etwas Gutes damit für mich tun. Aber die Nächte waren immer noch anstrengend und tagsüber – mit mindestens einem Kleinkind zuhause – wollte mir das mit der Meditation nicht regelmässig gelingen. Dann kam der Mittelfinger-Text und die Autorin schrieb auf die Frage, was denn ihre Morgenroutine sei den schönen Satz: „“Ach, ich hab da was ganz Tolles entdeckt: Ich dreh mich einfach noch mal um!” Der Satz rettete mir den Tag. F*** you, Morgenroutine!

Meditation ist trotzdem unumstritten etwas Wunderbares. Nur: Liegenbleiben ist das ja auch manchmal. Wer wirklich Lust hat, zu meditieren, kann das einfach dann machen, wenn der Zeitpunkt richtig ist. Es muss nicht morgens um fünf sein. Wenn alle Kinder aus dem Haus sind beispielsweise. In der Mittagspause. Oder abends, wenn alle anderen im Bett sind.  Meditieren muss auch nicht stundenlang dauern. Zu Beginn reichen schon drei Minuten aus. Wie überraschend schnell sie vorübergehen, wenn wir erst einmal begonnen haben, die Stille zu genießen! Und auch wenn viele Gedanken durch den Kopf schiessen – egal. Meditieren bedeutet auch Üben. Gänzliches Ausschalten von Gedanken gelingt nicht mal Meditationsprofis. Ziel der Meditation ist es, gegenwärtig mit dem zu sein, was jetzt ist. Dadurch kommt man in einen Konzentrationszustand, der beruhigend ist.

Meditation = viele Missverständnisse

Ein immer wieder auftauchendes Missverständnis über Meditation ist übrigens, dass wir uns ruhig fühlen müssen, um überhaupt meditieren zu können. Stimmt aber gar nicht. Du hast gerade das Gefühl, innerlich durchdrehen zu müssen? Wird Dir alles zu viel? Läuft das Gedankenkarussel gerade im Karachcho? Super. Setz Dich hin, meditiere! Uns hinzusetzen und nichts zu tun ist zunächst etwas Neues für uns. Wir sind so sehr darauf konditioniert zu funktionieren, aktiv zu handeln und nur liegend/schlafend zu ruhen, dass Meditation erst erlernt werden muss. Wenn wir erst mal sitzen, spüren wir, dass Stille – statt permanenter Beschäftigung mit dem Smartphone beispielsweise – in der heutigen Zeit sehr angenehm ist. Wer sich wirklich für eine regelmäßige Meditationspraxis interessiert und daran wagen möchte, darf sich ruhig den Timer auf drei Minuten stellen. Und eine Frage. Beispielsweise: Was ist mir heute wichtig? Oder: Wie geht es mir heute eigentlich wirklich? In einem nächsten Schritt wagen wir uns dann an fünf Minuten. Die Wissenschaft beschäftigt sich momentan verstärkt mit dem Thema Meditation. Gerade gibt es in der GEO eine Sonderausgabe zu den Themen Yoga und Meditation – für all diejenigen, die immer noch nicht an die positiven Effekte glauben. Es ist irre spannend, was Forscher schon alles herausgefunden haben. Angeblich wurde schon herausgefunden, dass durch Meditation beispielsweise Hirnareale vergrößert werden können (1), dass das Üben Stress abbaut und Depressionssymptome lindern kann. Ja, sogar Blutzuckerspiegel, Körpergewicht und Blutdruck (2) ließen sich damit regulieren. Es ist kein Geheimnis, dass Stress krank machen kann. Bei bis zu 80 Prozent aller Krankheiten sollen Stress und ein damit verbundener ungesunder Lebensstil ursächlich oder beteiligt sein. Da muss man kein Forscher sein, um sich denken zu können, dass Stille und Nichtstun wohltuend sein können.

Wissenschaftler Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor der Charité-Universitätsmedizin Berlin, weiß, warum Yoga Sport etwas voraushat: es ist die Kombination von Atemübungen, Meditation und Körperübungen (3). Alles gehört zusammen, und durch die Koppelung von Atmung und Übungen erreicht man viel. So lässt sich durch eine effektivere Atmung etwa der Puls senken. Die Boston University School of Medicine untersuchte den Zusammenhang zwischen Yoga und Gamma-Aminobuttersäure-Konzentration im Gehirn. Gamma-Aminobuttersäure (kurz GABA) ist ein Botenstoff, der Angst und Stress lindert, indem er unsere Gedanken beruhigt. Es wird vermutet, dass Depressionserkrankungen mit einem niedrigen GABA-Spiegel zusammenhängen, da Menschen, die an Depressionen oder Angsterkrankungen leiden, meist weniger GABA als gesunde Menschen haben. Die Studie kam nun zu dem Ergebnis, dass bei Menschen, die regelmäßig Yoga trieben, der GABA-Spiegel durchschnittlich um 27 Prozent anstieg. Zu Yoga gehört Meditation dazu, und auch bei der reinen Form von Meditation soll der GABA-Spiegel steigen.

Die meisten durchgeführten Studien deuten tatsächlich darauf hin, dass die Meditation vor allem dann wirksam ist, wenn man täglich übt. Und gerade das ist ja nicht so leicht, wo wir doch schon so vieles innerhalb von 24 Stunden unterbringen müssen: Gute Ernährung, viel Bewegung, Familie, Haushalt und einen Beruf haben beispielsweise. Aber es geht beim Meditieren auch darum, zu erkennen, dass es nicht viel bringt, Dinge, die wir nicht ändern können, ändern zu wollen. Ihnen stattdessen mit Gleichmut  zu begegnen, während man die Kraft für die wirklich wichtigen Dinge im Leben sparen soll.

So gelingt’s:

Beginne in einem aufrechten Sitz, der bequem ist. Das kann auf einem Stuhl sein, einem Meditationshocker oder einem festen Kissen. Es ist wichtig, den Rücken möglichst gerade zu halten, ohne dabei zu verkrampfen. Auf einem Stuhl kann der untere Rücken an eine Lehne gestützt sein. Alle störenden Dinge solltest Du zunächst beiseite legen. Hast Du Dir einen Timer gestellt, dann dann stelle Dein Smartphone im Flugmodus ein. Konzentriere Dich dann ganz auf Dich selbst. Die Wirbelsäule ist aufrecht, die Augen sind geschlossen. Nimm alles war, was Du hören kannst. Spüre Deinen Körper, nimm wahr, welche Gefühle und Gedanken Dich beschäftigen.

Ein Phänomen: Sitzen wir erst einmal und beginnen wir, uns auf uns selbst zu konzentrieren, wird es garantiert tausend Dinge geben, die uns stören: Es kitzelt in der Nase, es zwickt im Rücken, irgendwo juckt es garantiert. Das alles nicht bekämpfen, nicht krampfhaft wünschen, dass es endlich verschwindet. Stattdessen nimm es zur Kenntnis, lass es zu. Wenn Du beginnst, Deinen Fokus auf die Atmung zu richten, ist die Zeit schon fast vorbei. Beim Einatmen nimm bewusst wahr, wie Luft durch die Nasenlöcher einströmt und wie wärmere Luft mit der Ausatmung ausströmt. Spüre Deine Nasenflügel, die sich mit der Atmung bewegen und stell fest, wo Du die Atmung noch so bewusst wahrnehmen kannst: Im Brustkorb? Im Bauch? Spürst Du das Zwerchfell?

In dieser Zeit werden Gedanken auftauchen. Lass sie kommen und gehen. Fokussiere dich immer wieder auf die Atmung, nehmen wahr, wie du ruhiger wirst.

Acht Minuten für Erleuchtung

Wem das für einige Tage gelungen ist, der darf in einem weiteren Schritt den Timer auf acht Minuten setzen. Warum acht Minuten? Weil sie uns nicht weh tun. Acht Minuten früher ins Bett zu gehen oder acht Minuten früher aufzustehen verlangt keine Opfer von uns. Und acht Minuten der Stille werden unfassbar wohltuend sein. Wenn wir sie täglich als selbstverständlich betrachten, genau wie Zähne putzen oder unser Fitnesstraining, lassen sie sich prima in unseren Alltag integrieren! Länger als acht Minuten muss Meditation gar nicht dauern. Es macht einen Unterschied für den Rest des Tages, wenn wir uns morgens entschieden haben, uns einen Moment der Stille zu gönnen.

Erleuchtet werden wir aber auch bei regelmäßiger, jahrelanger sogar stundenlanger Meditationspraxis nicht. Wie berichtet doch der amerikanische Yoga- und Meditationslehrer Darren Main in seinem Buch „Yoga and the path of the urban mystic“: Jeder Morgen beginnt bei ihm zuhause in seinem Apartment in San Francisco auf der Yogamatte. Wundervolle Stimmung, Kerzenlicht, Stille, Nichtstun, Ausschalten der Sinne. Wenn er danach nach draußen geht, um sich im Supermarkt seinen Lieblingsjoghurt zu holen, bricht seine Yogiwelt wieder zusammen: Beim Überqueren der Straße wird er trotz grüner Fußgängerampel beinahe von einer Frau überfahren, die ihm dann auch noch den Stinkfeiner präsentiert, im Supermarkt ist das Lieblingsjoghurt aus und zurück zuhause beim Frühstück kriegt er Depressionen angesichts der Nachrichten, die er in der Zeitung liest. Dann ist das Leben wieder Mittelfinger. Trotz täglicher Meditationspraxis.

Dieser Text enthält unbezahlte Werbung für das Magazin Geo. Selbst bestellt, selbst gekauft, gern verschlungen.

Quellen:

  1. Tang Y.-Y. 2015. Nature Neuroscience Reviews. The neuroscience of mindful meditation
  2. 2) Pascoe M. 2017. Mindfulness mediates the physiological markers of stress. Journal of Psychiatric Research.
  3. Luczak H. 2013. GEO Magazin: Was Yoga kann.