Saisonal essen: Energie-Booster Beete

Saisonal essen: Energie-Booster Beete

Rote Rote ist ein ziemlich geniales Gemüse. Fett- und zuckerarm aber dafür ziemlich ballaststoffreich und für Gemüse enthält sie sogar recht viel Eiweiß. Sie ist reich an Beatin, das nicht nur Leber und Galle schützt, sondern – Achtung – auch angeblich als Stimmungsaufheller gilt. Her mit dem Zeug! Wichtig für alle Frauen, die schwanger sind oder sich dies wünschen: Rote Beete ist das Knallergemüse wenn es um Folsäure geht. Sie ist also ohne zu übertreiben ziemlich gesund. Dank modernen Lagermethoden ist sie fast ganzjährig in Deutschland erhältlich. Wann also ist jetzt genau Rote-Beete-Saison? Von Herbst bis zum Sommeranfang kann man rohe rote Beete kaufen, die “regional” angebaut wurde. Dies allerdings dank den guten Lagermethoden, die wir heutzutage hierzulande vorfinden. Was “regional” genau heißt, ist natürlich wieder Definitionssache und da muss jeder einfach selbst überlegen, wieviele Kilometer das Gemüse, das wir essen wollen, gereist sein soll. Ich kaufe rote Beete auf dem Markt bei dem Biobauern meines Vertrauens. Hier ist die Hauptsaison definitiv im Herbst. Wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt, also Ende August, ist es bereits möglich, Rote Beete zu ernten. Es gibt sogar Sorten, die bereits im Mai geerntet werden können, jedoch sind diese wohl eher klein und zart. Da ich auch immer auf die Saisonzeiten achte, um Geld zu sparen, macht es Sinn ab Herbst zuzuschlagen. Im Sommer haben ohnehin andere tolle Gemüsesorten Saison.

Rote Beete gibt es übrigens auch in gelb und in rot-weiß geringelt – ich mag alle Farben. Alle Sorten haben übrigens das süßliche Aroma, die helleren Sorten sind allerdings milder. Die Zubereitung geht meistens ziemlich schnell und das mag ich auch besonders an der Roten Beete.   Am besten packt man die Rote Beete in einen frisch gepressten Saft oder Smoothie, denn roh behält sie alle ihre tollen Nährstoffe. Zusammen mit Orange, Apfel, Karotte, Zitrone und ein bisschen Ingwer schmeckt der Saft fantastisch und wirkt als richtiges Aufputsch-Mittel. Roh kann man sie aber auch super reiben und dann in den Salat packen oder als Carpaccio zubereiten (Rezept siehe unten). Weil sie beim Kochen so schnell die Farbe – und damit viele Nährstoffe – verliert, bereite ich sie am allerliebsten als Backofengemüse zu. Dabei finde ich die gelbe Beete übrigens noch köstlicher. Hierzu muss man sie einfach schälen und in kleinere Stücke schneiden, dann mit Olivenöl und etwas Meersalz beträufeln und bei ca. 200 Grad für etwa 40 Minuten in den Backofen.

Rohe Beete Haselnuss Carpaccio

Zutaten für 4 Personen

  •  zwei Knollen Gelbe Beete oder ca. 300 g
  • drei Zitronen
  • 80 g Haselnusskerne
  • 40 g Granatapfelkerne
  • Olivenöl
  • Agavendicksaft oder Honig
  • Meersalz
  • Pfeffer

Zunächst die Gelbe Beete schälen und dann mit dem Gemüseschäler oder noch besser einer V-Hobel in sehr sehr dünne Scheiben schneiden. Je dünner, desto besser. Die Zitronen auspressen und die Beete in den Zitronensaft legen. Für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Servieren die Haselnusskerne mit ein wenig Olivenöl in einer Pfanne für drei Minuten anbraten. Agavendicksaft oder Honig und Meersalz hinzugeben und karamellisieren lassen.

Den Zitronensaft abschütten und die Beete mit einem Dressing aus Olivenöl und Agavendicksaft oder Honig anmachen. Etwas Pfeffer dazu. Haselnüsse und Granatpafelkerne drüberstreuen. Fertig ist das Rohe Bette Carpaccio!

 

 

 

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1 Comment On This Topic
  1. Juliane
    on Feb 5th at 2:29 pm

    Ich versteh auch gar nicht, wie man Rote Beete nicht mögen kann, ich finde sie total lecker! Im “Vegan For Youth” von Hildmann gibt es ein Rote Beete – Zucchini – Carpaccio, das ist auch super lecker. Dein Rezept werde ich auch mal probieren :)


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