Energie-Booster Beete

Energie-Booster Beete

Rote Beete ist ein klassisches Wintergemüse und zu unrecht unbeliebt. Rote Beete gibt es übrigens auch in gelb – ich mag alle Farben. Heißt sie dann eigentlich immer noch Rote Beete?? Warum sie so ein schlechtes Image hat, bleibt mir ein Rätsel, denn Rote Beete kann was. Und sie schmeckt sogar, man muss nur wissen, wie man sie zubereitet. Die Zubereitung geht meistens ziemlich schnell und das mag ich auch besonders an der Roten Beete. Übrigens zählt sie zu den gesündesten Gemüsesorten, die man in der Wintersaison überhaupt finden kann. Sie ist reich an Beatin, das nicht nur Leber und Galle schützt, sondern – Achtung – auch angeblich als Stimmungsaufheller gilt. Her mit dem Zeug! Wichtig für alle Frauen, die schwanger sind oder sich dies wünschen: Rote Beete ist das Knallergemüse wenn es um Folsäure geht. Am besten packt man die Rote Beete in einen frisch gepressten Saft oder Smoothie, denn roh behält sie alle ihre tollen Nährstoffe. Zusammen mit Orange, Apfel, Karotte und Zitrone schmeckt der Saft köstlich und wirkt als richtiges Aufputsch-Mittel. Oder probiert es mal mit dem Rohe Beete-Haselnuss-Carpaccio. Das ist wirklich unheimlich lecker, gesund und genau das richtige für die nächsten kalorienreichen Feiertage zwischendurch.

Wer sich an den rohen Beete-Geschmack erst noch gewöhnen muss, dem empfehle ich, die Beete zu schälen, in Würfel zu schneiden und dann mit Olivenöl und Meersalz zu beträufeln und bei 200 Grad für ca. 40 Minuten im Backofen zu grillen. Das ist eine tolle Beilage oder eine gute Grundlage für einen leckeren Salat.

Rohe Beete Haselnuss Carpaccio

Zutaten für 4 Personen

  •  zwei Knollen Gelbe Beete oder ca. 300 g
  • drei Zitronen
  • 80 g Haselnusskerne
  • 40 g Granatapfelkerne
  • Olivenöl
  • Agavendicksaft oder Honig
  • Meersalz
  • Pfeffer

Zunächst die Gelbe Beete schälen und dann mit dem Gemüseschäler oder noch besser einer V-Hobel in sehr sehr dünne Scheiben schneiden. Je dünner, desto besser. Die Zitronen auspressen und die Beete in den Zitronensaft legen. Für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Servieren die Haselnusskerne mit ein wenig Olivenöl in einer Pfanne für drei Minuten anbraten. Agavendicksaft oder Honig und Meersalz hinzugeben und karamellisieren lassen.

Den Zitronensaft abschütten und die Beete mit einem Dressing aus Olivenöl und Agavendicksaft oder Honig anmachen. Etwas Pfeffer dazu. Haselnüsse und Granatpafelkerne drüberstreuen. Fertig ist das Rohe Bette Carpaccio!

 

 

 

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1 Comment On This Topic
  1. Juliane
    on Feb 5th at 2:29 pm

    Ich versteh auch gar nicht, wie man Rote Beete nicht mögen kann, ich finde sie total lecker! Im “Vegan For Youth” von Hildmann gibt es ein Rote Beete – Zucchini – Carpaccio, das ist auch super lecker. Dein Rezept werde ich auch mal probieren :)


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