Einfach mal andersherum

Einfach mal andersherum

Ich mag das Beispiel, dass Personal Trainer Markus Kalz mir im Interview gegeben hat, als ich ihn fragte, warum so viele, die seit Jahren ins Fitness-Studio rennen, trotzdem keine grossen Veränderungen an ihrem Körper feststellen können.
“Wenn ich heute mein Haus komplett streichen würde, hätte ich wahrscheinlich drei Tage lang Muskelkater – eine Reaktion auf meine Muskelarbeit”, sagte er mir. Ein Maler jedoch macht diese Arbeit schon so lange, dass er keinen Muskelkater hat, nachdem er ein Haus gestrichen hat. Trotzdem sieht nicht jeder Maler aus wie ein Bodybuilder. Unser Körper stellt sich auf die Arbeit ein, die wir ihm tagtäglich oder in regelmässigen Abständen zumuten. Im Sport brauchen wir neue Reize, damit unsere Muskeln wachsen können. Das machen auf Profisportler so. Sie variieren alle paar Wochen ihr Trainingsprogramm, um immer neue Reize zu setzen. Zudem gibt es eine neurowissenschaftliche Erkenntnis was die Abwechslung betrifft. Neuheiten aktivieren unser Belohnungssystem im Hirn. Neugier ist eine unserer Triebfedern. Langeweile beim Training ist tödlich und holt den inneren Schweinehund ganz schnell aus der Hundehütte. Deswegen gilt: Ab und zu den Körper beim Training überraschen. Etwas Neues ausprobieren. Eine Stunde Kickboxen, an die Kletterwand oder ganz simpel: Die Joggingrunde einfach diese Woche mal andersherum laufen … Das alleine führt natürlich nicht dazu, dass unsere Muskeln schneller wachsen, aber es ist guter Anfang mit den Überraschungen zu starten …

 

 

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