Mein neuer Freund heißt Intervalltraining

Mein neuer Freund heißt Intervalltraining

Auch wenn’s wehtut, ich baue immer mehr Intervalle in mein Sportprogramm ein. Angefangen habe ich damit beim Laufen und dann – oh Wunder – festgestellt, dass ich die Intervalle ja eigentlich bei allen möglichen Sportarten umsetzen kann. Auf dem Bike zum Beispiel. Dabei nutze ich aber wenn ich nicht in einen Spinning-Kurs gehe, diese Bikes in meinem Fitness-Studio, die mit einem Bildschirm ausgestattet sind und die Strecke, die ich durch die Berge rausche, simulieren. Das ist sicherer für mich und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Wirklich. Ich bin nämlich nicht der sicherste Fahrradfahrer der Welt. Das kann jedes meiner Familienmitglieder bestätigen. Und alle sind froh, wenn ich auf einem Bike sitze, dass sich nicht wirklich vorwärts bewegt sondern immer auf der Stelle steht, egal wie kräftig ich in die Pedale trete. Aber seit allerneuestem baue ich die Intervalle in mein Schwimmtraining ein. Ich habe dazu diesen Artikel gelesen, der mir direkt gefallen hat. Schon nach dem ersten Satz war ich begeistert. Da steht nämlich: „Wer schneller schwimmen will, muss schneller schwimmen.“ Das ist ganz nach meinem Geschmack. Ja also dann los.

Beim Intervalltraining wechseln sich Belastungs- und Erholungsphasen ab. Es kommt zu einem mehrfachen Tempowechsel zwischen kurzen intensiven und längeren, der Erholung dienenden, Intervallen. Die Erholungsphasen sind dabei so gewählt, dass sich der Körper nicht vollständig regenerieren kann. Durch diese unvollständige Erholung ist der Trainingsreiz höher. Das ist mal die vereinfachte Erklärung. Nicht jeder sollte direkt mit Intervalltraining starten. Eine gewisse Grundfitness sollte da sein, aber dir habt ihr ja ;-)

Wer ganz sicher gehen will, arbeitet mit einer Pulsuhr, so lässt sich die Länge der Pausen besser planen. Eine gute Anleitung für ein erstes Intervalltraining gibt es hier:

Natürlich ist Intervalltraining nicht immer spaßig. Man muss sich eben genau überlegen, was man mit dem Training erreichen will. Aber wer Pfunde verlieren, definierter und fitter werden will, der sollte Intervalltraining machen. Und auch wer schneller schwimmen will. :-) Vergesst also eure langweiligen Grundlagenausdauer-Einheiten. Eine normale Joggingrunde, ohne Bergaufläufe, Treppenläufe oder Intervalle mache ich eigentlich nur noch für die Seele. Nach einer Intervalleinheit fühle ich mich unglaublich gut und wahrscheinlich ist es auch das, was einen während diesem Training motiviert. Danach fühlt sich Duschen besser an als sich Duschen sowieso schon anfühlt, das Essen schmeckt besser als es sowieso schon schmeckt und meine Laune ist auch noch besser als sonst.

Was ich besonders am Intervalltraining mag: Weniger Aufwand. Mehr Leistung. Wo auf dieser Welt gibt es so was denn sonst?

Foto: Katja-Fuhr-Boßdorf/pixelio

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