Alles aus Pflanzen: Orangen-Kokosmuffins und Kiwi-Lime Chutney

Mittlerweile wissen unsere Freunde, wie wir uns ernähren. Noch vor ein paar Jahren habe ich mir manchmal einen Spaß daraus gemach: Während sich unsere Gäste den letzten Löffel Dessert auf der Zunge zergehen liessen, noch schnell erwähnen, dass alles was auf diesem Teller ist, nur aus Pflanzen besteht. Der Überraschungseffekt war meist groß. Heute sind vegan und glutenfrei ja in aller Munde und fast jeder hat schon mal etwas leckeres probiert. Ein einfaches aber liebevolles Dessert sind diese Orangen-Kokosmuffins mit einem Kiwi Lime Chutney, angerichtet mit gefrorene Trauben und Beeren. Für die Muffins braucht man:

  • 200 g Vollkornmehl
  • 100 g Rohrzucker
  • 80 g Kokosraspel
  • 80 g Seidentofu
  • 80 ml Rapsöl
  • 150 ml Orangensaft
  • 80 g Apfelmus
  • 3 TL Backpulver
  • den Saft einer halben Zitrone
  • abgeriebene Bio-Zitonen-Schale
  • etwas vegane Margarine und Mandelmehl für die Muffinform

Ich bin kein Freund von industriellem Zucker mehr. Manchmal aber gibt es auch hier eine Ausnahme. Bei diesen Muffins beispielsweise, wobei ich sie, wenn es ohne Zucker gehen soll, auch gerne mal durch die Dattel-Schokomuffins ersetze. Hier den Apfelmus mit dem Rohrzucker mischen, Öl, Orangensaft, Seidentofu und Zitronensaft sowie die abgeriebene Schale der Zitrone dazugeben. Alles mischen. Mehl, Kokosnussraspel und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen und dann nach uns nach zu der Apfelmus-Zuckermasse geben. Die Muffinform mit veganer Margarine einstreichen und für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Form kühl wird. So lassen sich die Muffins später leichter aus der Form nehmen. Bevor der Teig in die Form gefüllt wird, streue ich noch etwas Mandelmehl in jede Form. Dann den Teig einfüllen und für 20 Minuten bei circa 180-200 Grad in den Ofen. Fertig.

Das Kiwi-Lime Chutney ist wunderbar dazu und man braucht (für circa sechs Portionen)

  • sechs Kiwis
  • drei Limetten
  • eine halbe Chilischote
  • Agavensirup
  • etwas Koriander

Die Kiwis schälen, in Würfel schneiden und pürieren. Die Limetten auspressen und den Saft zu der Kiwimasse zugeben. Die Chilischote in winzig kleine Stücke schneiden und dazugeben. Alles in den Kochtopf und ab auf den Herd. Bei kleiner Hitze rühren, rühren, rühren und… noch mal rühren. Ich glaube, ich habe etwa 40 Minuten lang alles köcheln lassen und dabei immer aber auch wirklich immer gerührt. Das war also gleichzeitig Training. Den Koriander kann man nach einer Weile dazugeben und immer mit Agavensirup abschmecken. Dabei muss man beachten: Durch das Einkochen wird die Masse schärfer und süsser. Deswegen nur so viel Chili und Sirup dazugeben, dass Süsse und Schärfe auch wenn sie noch etwas stärker werden, lecker sind. Am besten sowohl die Muffins als auch das Chutney servieren, wenn sie noch warm sind.

Die Trauben für ca. vier, die Beeren für ca. zwei Stunden ins Gefrierfach legen. Fertig.

 

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