Schummeln zählt nicht

Schummeln zählt nicht

Trainingstagebuch … echt jetzt? Ich führe Trainingstagebuch. Ja. Ich gehöre wirklich seit neuestem zu den Menschen, die mit einem Kalender oder Notizbuch unterm Arm ins Fitnessstudio rennen. Jaaaaa. Ich gebe es zu. Und es ist mir auch jetzt kein bisschen unangenehm mehr. Immer wenn ich gemeinsam mit meinem Mann Krafttraining machte, schaute er mich fragend an, wenn er seine Übung absolviert hatte und – Gentleman wie er ist – mein Gewicht einstellen wollte. „Ähem, weißt du das nicht? Wie viel habe ich beim letzten Mal geschafft?“ Ich gebe zu, dass ich ihm diese Frage stelle, ist etwas lächerlich. Das sollte ich mir wohl schon selbst merken. Aber es sind ja so viele verschiedene Übungen, meine Güte, wie soll man sich an alles erinnern? Und deswegen hat er irgendwann zu mir gesagt: „Du brauchst ein Trainingstagebuch. Tut mir leid.“ Denn Schummeln zählt nicht. Ich will mich schliesslich verbessern, die Gewichte sollen mehr werden und nicht weniger, nur weil ich gerade mal wieder vergessen habe, wie viel ich im letzten Training geschafft habe. Und nun bin ich also Fan meines Trainingstagebuchs. Weil es mir wirklich genau sagt, was ich wann geschafft habe und das Beste daran ist, ich kann jetzt schwarz auf weiss oder blau auf weiss – kommt drauf an, welchen Stift ich benutze – lesen, wenn ich mich steigern konnte. Warum ich das hier überhaupt erwähne? Weil ich damit sagen will: Führt Trainingstagebuch. Ganz egal, ob ihr Gewichte stemmt oder nicht. Ich trage auch meine Cardioeinheiten oder Yogastunden ein und so kann ich immer genau sehen, was ich wann gemacht habe, wann ich geschludert habe und faul war und wann ich richtig gut gearbeitet habe. Ich kann meine Leistungen nun über einen längeren Zeitraum vergleichen, ich sehe, ob ich Fortschritte gemacht habe oder stagniere und ausserdem motiviert es auch zu sehen, was man geleistet hat. Was Ihr sonst noch alles in Euer Trainingstagebuch schreibt, bleibt jedem selbst überlassen. Wie Ihr Euch gefühlt habt, was Ihr gegessen habt, was Euch motiviert hat, wie Ihr Euch motiviert habt, vor allem aber auch: Was Euch weh getan hat – all das und noch vieles mehr darf ins Trainingstagebuch. Wem das zu altmodisch ist, für den gibt es natürlich zahlreiche Alternativen. Ob das Online-Trainingstagebuch, beispielsweise bei www.trainingstagebuch.org oder http://de.yourtrainings.com/, wo man seine Ergebnisse mit anderen teilen und diskutieren kann, oder Fitness-Apps wie Fitness-Point, wuselt Euch durchs Netz, schaut Euch an, was es gibt und was Euch am meisten entspricht.

 

 

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2 Comments On This Topic
  1. Juliane
    on Mai 6th at 3:11 pm

    Super Idee, das mit dem Tagebuch! Ich mache das seit kurzem auch, es hat mir schon sehr geholfen! Ich habe auch gleich mal auf deinen Blog aufmerksam gemacht ;)
    http://veganaholic.blogspot.de/2014/05/vegan-for-youth-fazit-tag-8-14.html

    • Tine
      on Mai 6th at 3:36 pm

      Juliane! Das ist ja toll, dass es so gut läuft im Moment! Ich finde es spitze, was du schon erreicht hast und freue mich, dass du den Sport in dein tägliches Leben integrieren konntest. Freue mich sehr über deine Empfehlung auf’m Blog! ;-)


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