Wir mögen “stink weed”

Wir mögen “stink weed”

Am Koriander scheiden sich die Geister. Mein Mann und ich zählen glücklicherweise zu denjenigen, die Koriander mögen. Eine Freundin von uns nennt Koriander „stink weed“. Sie hasst Koriander. Sie zählt damit wahrscheinlich zu denjenigen Menschen, die dieses spezielle Gen haben, dass dazu führt, dass man Koriander nicht ausstehen und schon gar nicht riechen kann. Das ist kein Witz. Ich habe in einer Studie gelesen, dass unser Erbgut schuld daran sei, ob wir Koriander mögen oder nicht. Aber natürlich ist das nicht der einzige Grund – man kann ja auch nicht immer alles auf die armen Gene schieben. Die Geschmacks- und Erbgutsforscher haben zugegeben, dass der kulturelle Aspekt auch eine Rolle spiele, ob man ein Korianderhasser sei oder nicht. Es sei durchaus auch möglich, sich an den Geschmack und Geruch von Koriander zu gewöhnen. Und falls jemand hier zu den genbeeinflussten Korianderhassern zählt, kann ich nur dazu raten, sich langsam aber sicher mit dem Koriander anzufreunden. Das Essen schmeckt mit Koriander gewürzt einfach unheimlich gut. Ausserdem räumt Koriander im menschlichen Organismus gehörig auf. Er soll helfen, Magen-Darm-Beschwerden vorzubeugen und soll sogar Helfer gegen antibiotikaresistente Infektionen oder chronische Entzündungskrankheiten sein.

Koriander ist toll, wenn man ihn zusammen mit süssen Früchten als Smoothie verarbeitet. Er passt beispielsweise auch hervorragend zu diesem wunderbaren Kiwi-Lime-Chutney. Koriander ist also nicht nur in Salaten, Gemüsesuppen und Dips hervorragend, er peppt auch Süssspeisen auf.

Wir haben nun angefangen, „stink weed“ zu züchten. Mal sehen, ob es klappt. In diesem Sinne: Happy Weekend.

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